Und ja, das ist einer Gründe warum es den ViennaBluesSpring gibt, diese Musik in ihrer ganzen Vielfalt soll Freude vermitteln, einem gut tun …
Und so startet das Festival wieder pünktlich zu Frühjahresbeginn am 20. März. Bis 31. Mai stehen bei den 50 Konzerten heimische wie internationale Größen auf den Bühnen des Mozarthaus Vienna, des Haus der Musik, des Theater Akzent sowie des Reigen.
Und wie seit mehr als zwei Jahrzehnten in der Geschichte des international höchst renommierten Festivals üblich, beginnt der ViennaBluesSpring am 19. März mit der Open House Blues Session im Reigen, um dann ganz offiziell mit dem Auftritt der Arrhythmics den Beginn des Frühling zu feiern.
Der erste Höhepunkt des Festivals dann – auch das gehört zur Tradition – am Palmsonntag die Mojo Blues Gala im Theater Akzent: diesmal hat sich der Erik Trauner ein bisserl zurückerinnert und deshalb seine einstige Freundin Dana Gillespie eingeladen. Die Engländerin mit österreichischen Wurzeln war schon mit David Bowie unterwegs, dann Anfang der 80er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts verschlug es sie nach Wien. Hier traf sie sich zufällig mit Erik Trauner, der ja schon damals mit seiner Mojo Blues Band zu den fixen Größen der Szene gehörte. Drei Jahre lang gehörte Dana zur Band und ein bisschen zur Familie – Trauners Vater Ernst, Werbegrafiker und Fotograf, gestaltete das Cover von Danas legendärer Single „Move your body close to me“. Und es gibt noch einen Grund zum Feiern – die Sängerin hat am Tag darauf Geburtstag …
Im Mozarthaus Vienna heißt es wieder „From Mozart to …“. Am 15. April steht dann Nicolas Robert Lang & Band im Programm. Der Wiener wird nicht nur seine neue Platte präsentieren, sondern auch Klassisches interpretieren. Lang ist schließlich mit allen Genres der Musik „verbandelt“, bis hin zu Jazz, Blues und Austro-Pop.
Derzeit rocken die beiden jungen Wiener Geschwister Ania und Sophie Druml mit ihrem emotionalen Stil die internationalen Klassik-Festivals und Konzerthäuser. Am 16. April machen sie im Mozarthaus Vienna Station. „Das wollten wir schon länger einmal machen, zu zeigen, dass es einfach um Musik geht“. Das beweisen sie an diesem Abend nicht nur am Bösendorfer, sondern auch mit Violine und Violoncello. Das wird ein hinreißender Abend. Garantiert.
Am 17. April dann endlich wieder „Back to the Roots“ – Hermann Posch, ein Fixpunkt des Festivals seit Jahren. Diesmal bedient er mit Jimi Dolezal Gitarren, Stephan Rausch, einer der europaweit wichtigsten Bluesharp-Virtuosen, sorgt für zusätzlichen Drive.
Sein Vater, der Trompeter Thomas Gansch, ist eine der Leitfiguren der Musikszene – und sein Sohn Jojo Gansch tritt in seine Fußstapfen. Hat Klavier gelernt, spielt Saiten-Instrumente, komponiert eigene Songs und spielt jetzt schon mit 20 in verschiedenen Besetzungen. Für den Gig im Haus der Musik am 24. April hat Jojo gemeinsam mit seiner Band Smelly Jelly ein neues Programm zusammengestellt, quer durch die Genres und präsentiert mit einer heißen Bühnenshow.
In der Hadikgasse 62 steht am 21. März mit Leelah Sky mit ihrer Band auf der Bühne, am 24. März Cliff Stevens im Rahmen seiner Europe Tour, am 25. März macht Laura Cox im Rahmen ihrer „Troubled Tour 2026“ hier Station – die französische Gitarristin und Singer-Songwriterin ist mit ihren 36 Jahren schon eine fixe Größe in der europäischen Musiklandschaft.
Mit Raphael Wressnig und seiner Soul Gift Band plus Gisele Jackson als Stargast kommt am 27. März die heimische Szene zum Zug, ebenso tags darauf mit Herby Dunkel samt Band.
Schon im Vorjahr zählte Bernard Allison zu einem der Highlights des ViennaBluesSpring, am 11. April gastiert er mit neuem Programm wieder im Reigen.
Die Boogie Kathi kommt mit ihren Muddy Bluesmen am 15. April in den Reigen. Tanzfreudige werden den 25. April ganz dick im Kalender markieren, nämlich mit der Show von Lea’s Shuffle Gangsters plus Junior und The Fat Cats. Da kann niemand die Beine still halten. Der April endet mit der Show von Meena Cryle & the Chris Fillmore Band.
Ganz dicht ist das Programm im Mai – etwa mit Henrik Freischlader & Band am 8. Mai, oder Dick Taylor (Ex-Pretty Things) & Tallyman (15. Mai), Sean Webster (19. Mai) und dem Südtiroler Ausnahmegitarristen Moritz Gamper, der am 23. Mai seine neue Platte präsentieren wird. Tom Müller kommt mit Lilli Kern am 27. Mai in den Reigen, und zum Ende des Festivals am 31. Mai das „Comeback einer Legende“ – die Sistas bringen nämlich auch ihr neues Album „forward to the blues“ mit.
Tickets für alle Veranstaltungen gibt’s bei Wien Ticket, Ö-Ticket sowie im Reigen (inkl. der Festivalpässe für äußerst wohlfeile 390 Euro oder den 10er Pass um 200 Euro).
Und alle Infos auf www.viennabluesspring.org sowie www.reigen.at und natürlich auf social media.
Euer VBS-Team